Saturday, September 14, 2019

Tag 15: 24. August 2019: Tylösand - Sonne von früh bis spät

Tag 15: 24. August 2019:

Tylösand - Sonne von früh bis spät


Ein genial schöner Morgen war das! Ich finde es immer wieder spannend, mich an einen neuen Tag heran zu tasten. Wir haben nachts alle Jalousien unten im Wohnwagen, es ist also recht dunkel. Regen hört man, somit kann bei Abwesenheit dieses Geräusches dieser schnell ausgeschlossen werden. Das geht sogar mit noch geschlossenen Augen.
Ob nun aber die Sonne scheint, der Himmel wolkenverhangen ist oder dichter Nebel um den Wohnwagen wabert, das bleibt so lange im Verborgenen, bis ich mich traue, die Jalousie am Bett hoch zu lassen.
Heute hieß es sofort: Augen zusammen kneifen, Sonnenattacke!

Mich zog es nach dem Frühstück auf eine Laufrunde. Auf dem Weg zum Strand hatten wir Pfade parallel zur Düne gekreuzt und auf einem von diesen lief ich Richtung Süden. Erst eine Weile durch die Kiefern, dann über eine Brücke, die über das kleine Flüsschen führte. Nicht weit dahinter erreichte ich das "Hotel Tylösand", ein schickes Designerhotel, das einen bekannten Miteigentümer hat. Wem sagt die schwedische Gruppe "Roxette" etwas? Genau, der männliche Part, Per Gessle, führt dieses Hotel hier in Tylösand, unweit seiner Heimatstadt Halmstad.
Ich lief weiter, nicht weit nach dem Hotel endete der Strand und der Weg führte nun direkt am bzw. leicht oberhalb des Meeres weiter. Ein herrlicher Blick über tiefblaues Meer zu der vorgelagerten Insel, im Vordergrund ein paar rote Holzhütten, graue Felsen, karger Bewuchs, genau das, was mir so gut gefällt.


Der Weg schlängelte sich um die Landspitze herum, mal etwas aufwärts, in Kurven wieder hinunter, an kleinen Badestränden vorbei, dann wieder durch lichten Wald. Es war eine dieser Strecken, die einen dazu verlocken, immer noch um die nächste Kurve zu laufen, um zu sehen, was sich dahinter verbirgt. Und dann ist es so hübsch dort und die nächste Biegung gar nicht so weit weg, also weiter und weiter. 

Wenn da mal nicht jemand glücklich ist


Ich las, dass ich auf dem Wanderweg namens "Prins Bertils Stig" unterwegs war. Dieser schwedische Prinz hatte ein Sommerhaus in Tylösand und dem insgesamt 18 km langen Wanderweg seinen Namen gegeben.
Ganz so weit kam ich nicht, kurz nach dem "Rhododendron Parken", der zur Blütezeit wunderschön sein muss, legte ich an einem weiteren Badeplatz eine Pause ein und kehrte anschließend wieder um.

An meinem "Umkehrstrand": "Der Sommer ist noch nicht zu Ende. SCHWIMMT!"

Mein schwedischer Freund René hatte mich darauf gebracht, dass das "Hotel Tylösand" einen Besuch wert ist. Per Gessle hat es zu einer inoffiziellen Kunstgalerie mit überwiegend modernen Fotografien gemacht und nicht unerwartet finden sich hier auch zahlreiche Remineszenzen an Roxette.

7 km Stand. Links im Bild das "Tylösand-Hotel".

Warum ich das weiß? Nun, ich hatte zunächst eher im Scherz gemeint, dass ich dann nach dem Laufen in verschwitzten Klamotten und tomatenrot im Gesicht durchs Hotel schlendern und mir alles anschauen werde. Auf dem Rückweg bog ich dann tatsächlich auf die strandseitig gelegene Terrasse der Bar ein. Deren breite Glastüren standen einladend offen, los war auch nichts, also spitzte ich hinein. Angelockt von E-Gitarren, goldenen Schallplatten und Fotos an den Wänden stiefelte ich schließlich einmal quer durchs Erdgeschoß, an der Rezeption vorbei und zum Haupteingang wieder hinaus.

Bar des Tylösand-Hotels

Als ich noch völlig euphorisch zum Rest der Familie zurück kam, war diese noch einigermaßen unentschlossen, was nun wann zu tun sei. Da ich ganz klar Abkühlung herbei sehnte und mich noch nicht zu einer Partie Minigolf in der Lage sah, marschierten wir geschlossen zum Strand und stürzten uns in die heute sehr sanften Wellen. Das Meer hatte eine perfekte Temperatur, erfrischend, aber warm genug, um sich lange darin aufhalten zu können.



Anschließend war es so weit, Ferdi forderte uns zu einer Runde Minigolf heraus. In der Mittagshitze. Klares Handicap für mich. Immerhin war Wasser ein wichtiger Teil der Bahnen und Angeln spielte durchaus auch eine Rolle. 
Es wurde ein großer Spaß! Ferdi war voll in seinem Element, ertrug Fehlschläge mit großer Gelassenheit und feierte Erfolge um so mehr. Luzi hielt sich prima in unserem Mädelsteam und glich so manchen meiner Patzer wieder aus. Wir konnten schließlich hocherhobenen Hauptes den zweiten Platz mit 102 zu 107 Schlägen feiern.

Sieht gut aus - bei näherem Hinsehen irritiert ein wenig, dass der Ball noch liegt und nicht fliegt...

Des einen Leid...

Golfballfischen





Für Abends hatten wir uns überlegt, ein Picknick am Strand zu machen und dort den Sonnenuntergang anzusehen. 

Nicht hübsch, aber effektiv: Cappucchinoküche

Markus radelte zum ICA, jagte ein paar leckere Kleinigkeiten und so saßen wir am Abend im Sand, hielten diesen vom Rotwein und den Käsehäppchen fern und panierten stattdessen mindestens einen Karottenschnitz.


Der Klimawandel hinterlässt auch in Schweden seine Spuren
Schöner kann man kaum dinieren


Die Kinder kugelten nach dem Essen wieder in den Dünen herum und hüpften in der Brandung umher, während die Sonne sich allmählich verabschiedete.





Danke, Tylösand, es war schön hier bei Dir!

Sunday, September 8, 2019

Tag 14: 23. August 2019: Wieder am Meer - Tylösand bei Halmstad

Tag 14: 23. August 2019: 

Wieder am Meer - Tylösand bei Halmstad


Seen sind toll. Wunderbar. Ich liebe Seen.
Das Meer ist unglaublich. Faszinierend. Zieht mich magisch an. Ich liebe das Meer!

Markus hatte die letzten Tage "seinen" See, mit dem Stellplatz in erster Reihe, genau wie er es am liebsten hat. Nun erquengelte ich mir wieder "mein" Meer. Das habe ich halt daheim so gar nicht (entschuldige bitte, Ammersee, Du bist wunderschön. Du bist halt nur kein Meer...).
Wir hatten uns von Vimmerby aus Richtung Süden orientiert, da die prognostizierten Sonnenstunden/Tag an der Westküste vor ein paar Tagen doch deutlich unter unserem Limit lagen. Was sind schon Vorhersagen, zumal an der Küste. Heute sah das deutlich besser aus, weswegen ich Markus so lange bequatschte, bis er aufgab und wir doch nochmal ein Stück nach Norden rollten. Mein Traum war ein Ausflug mit dem Schiff durch die sonnenbeschienenen Göteborger Schären. Nicht mehr und nicht weniger. 
Für Montag war herrlichstes Sommerwetter dort angesagt, bis dahin, heute war Freitag, wollten wir uns quasi auf dem Weg nach Göteborg den 7 km langen Sandstrand von Tylösand ganz in der Nähe von Halmstad näher ansehen.
Der Campingplatz nah am Strand war groß, einer von der luxuriöseren Sorte. Wir hatten noch nicht einmal angehalten, um an der Rezeption nach einem Platz zu fragen, da hatte Ferdi schon die Minigolfbahn entdeckt, die zum Platz gehörte. Wir wussten sofort, dass wir ihn nicht weiter vertrösten konnten. Hier würden wir ran müssen. Es sah allerdings wirklich nach einer sehr schönen Anlage aus.
Wir konnten uns einen Wunschplatz aussuchen, wanderten einmal über den gesamten Platz und bekamen unseren Favoriten.
Dann - klar - der erste Gang zum Strand, das ist immer wieder so ein schönes Gefühl! Wo geht es lang? Ist das der kürzeste Weg? Wie lange dauert es wohl noch? Kannst Du das Meer schon sehen? Daaa!!!

Die letzten Meter über die Düne zum Strand
Heute war das Wetter streng genommmen nicht ganz sommerlich, zudem recht windig. Der erste Anblick des aufgewühlten Meeres erinnerte mich spontan an die Atlantikküste bei Carcans in Frankreich (unser Urlaub 2016). Auch der Weg über den Holzsteg ähnelte dem sehr.




Die Kinder hupften sofort begeistert in der Brandung, flitzten dann in die Dünen, versteckten sich dort voreinander, kugelten unter quietschen wieder heraus, hinunter und jubelnd zurück zum Wasser.
Ich fing wie von alleine an, am Meer entlang zu schlendern. Immer am Rande der Brandung. Einfach nur laufen, barfuß im Sand, die salzige Luft riechen, den Wind spüren, die Wellen hören. Mehr braucht´s nicht am Meer.

Irgendwo auf dem Bild verbirgt sich ein kleiner Dünenhüpfer
Pure Lebensfreude
Luzia und Ferdinand begleiteten mich ein Stück südwärts und schon nach ein paar hundert Metern erreichten wir einen kleinen Fluß, der hier ins Meer mündete. Bei dem Wind sah es allerdings eher so aus, als ob er aus dem Meer entsprang, so wurde das Wasser flußaufwärts geweht.
Am Ufer und teils auch im Wasser trieben einige weiße Rosen, was es mit diesen wohl auf sich hatte?

Die letzten Meter eines kleinen Flüßchens
Markus hatte sich am Fuße der Düne ausgestreckt und mit einem Badetuch zugedeckt. Wenn man sich nicht bewegte, dann wurde es schnell kühl. Die Kinder hupften in Badesachen im Wasser herum und lachten uns aus wie wir uns da mit unseren Badetüchern wärmten. Ich kuschelte mich zu Markus dazu und wir genossen den Moment: irgendwo in Schweden am Strand liegen, unseren lebensfrohen Mäusen zusehen, ihr Lachen hören und wissen, dass sie nach Sonnenuntergang in ihr warmes Bett krabbeln und mit dem Meeresrauschen im Ohr einschlafen dürfen. 
Süden

Norden

Saturday, September 7, 2019

Tag 13: 22. August 2019: Ferdi ist nun 7 - aber bitte mit Sahne!

Tag 13: 22. August 2019: 

Ferdi ist nun 7 - aber bitte mit Sahne!

Dass wir Ferdis Geburtstag irgendwo weit weg von zu Hause feiern, daran haben wir und er selber uns inzwischen gewöhnt. Ich packe mittlerweile routiniert einen Grundstock an Dekomaterial ein und denke nicht mehr am Vortag irgendwo im Nirgendwo schweißgebadet darüber nach, wo ich nun noch Luftballons und Kerzen für die Torte her bekomme...ach so, ja, welche Torte eigentlich!?!?
Dieses mal waren es sogar zwei. Also Torten. Eine schwedische Mandeltorte und eine Schokotorte. Tage zuvor völlig stressfrei bereits im Gefrierfach eingelagert. 
Aber erst einmal gab´s Früstück, mit am Vortag getesteten und für heute beim Campingplatzchef erneut georderten Semmeln, Zimtschnecken und Dänischem Plundergebäck mit Puddingfüllung.


Wer ist heute die Hauptperson? 
Sind "Unboxing Videos" eigentlich immer noch gefragt?
Ich zeige euch zumindest mal eine kurze Fotovariante der Geschenkeauspackerei. Viel war es nicht, denn sein Hauptgeschenk hatte unser kleiner Großer schon zum Urlaubsbeginn bekommen: das Mountainbike.
Markus hatte ihm zusätzlich noch einen neuen Schwung Fischer Technik eingepackt (nicht vom TipToi Karton verwirren lassen):





Und dann wurde gebaut. Es waren viele Achsen, schnelle Fahrzeuge und komplizierte Gebilde dabei. Auch einen Ventilator habe ich in Erinnerung. Der kam sogar ein paar Mal zum Einsatz in der schwedischen Sommerhitze.

Der 22. August weckt in mir zugegebenermaßen jedes Mal wieder ein ganz besonderes Gefühl der Dankbarkeit. Es ist ein großes Glück, dass Ferdi und ich vor 7 Jahren alles so gut überstanden haben. Dass er als Frühchen so problemlos alles, was den Beginn seines Lebens schwierig machte, weggesteckt und aufgeholt hat. Es ist großartig, nun mit zu erleben, wie er sich auf die Schule freut, wie vertrauensvoll er auf Neues zugeht, wie selbstsicher und pfiffig er ist. Ich bin enorm stolz, dass ich Deine Mama sein darf, Ferdi!

Der Tagesablauf blieb weitgehend der heutigen Hauptperson überlassen. Wir machten Vorschläge für mögliche kleinere Unternehmungen und eine Radlrunde um den See mit seinem Hauptgeschenk konnte er sich gut vorstellen.


Ich mag Schwedisch - wer versteht´s?

Einen Teil der Strecke kannten Markus und ich ja bereits, im Naturschutzgebiet dann gerieten wir allerdings auf für uns Beide neue Pfade. Wir hatten bei der Rekonstruktion unserer Laufstrecken bereits festgestellt, dass wir im Wald unterschiedliche Wege genommen hatten, nun landeten wir auf einer für uns Beide neuen Strecke. Diese erwies sich als die schönste, da sie ab und an direkt am See verlief.


Über Stock und Stein im Wald um den Vittsjön

Ordentlich auf und ab ging es dennoch, es gab immer wieder Abschnitte, in denen wir schieben mussten. 



Für die Jungs stand der sportliche Aspekt im Vordergrund. Für Luzia und mich spielte sich die Tour überwiegend in Bodennähe ab. In freiwilliger Bodennähe! Es gab so viel zu entdecken an Pilzen, Käfern, Flechten, Schnecken...









Luzia hat den Tisch gedeckt

Und wer kann mir nun sagen, ob dies die seltene "Lungenflechte" ist?
Markus und Ferdi vertrieben sich die Wartezeit, indem sie sich vor uns versteckten um uns wie schon zuvor im Stenshuvud Nationalpark zu erschrecken. Meist kamen wir ihnen auf die Schliche. Mal standen 2 Fahrräder mutterseelenallein im Wald, mal leuchtete Markus´ Fahrradhelm hinter einem Busch hervor. 


Der durch Eisenerzvorkommen bräunlich gefärbte See
Nach gut der Hälfte der Strecke trennten sich dann unerwartet unsere Wege. Wir waren einig gewesen, dass es Zeit für den Geburtstagskuchen wurde und wir die Runde beenden wollten. Kurz darauf sehe ich gerade noch, wie Ferdi und Markus, statt auf dem eben noch deutlich ausgeschilderten Hauptweg zu bleiben, rechts abbiegen. Ich war mir sicher, dass dies nicht der direkte Weg um den See war, und rief ihnen noch hinterher. Die Verfolgung wollten ich nicht aufnehmen, da dies den Verlust gerade erst erkämpfter Höhenmeter bedeutet hätte. Ich versicherte mich noch auf der Karte, dass ich richtig lag. Ja, der Weg führte auf eine Halbinsel. Sackgasse. Sicher hübsch, aber nicht, wo wir hin wollten. 
Luzia und ich beschlossen, den kürzesten Weg heim zu nehmen, den Männern dies per WhatsApp mitzuteilen und unterwegs noch in den Supermarkt zu springen. Ich hatte mir Schlagsahne für die Torte eingebildet, die es noch zu jagen galt. Gesagt, getan.
Wir kamen eine ganze Weile vor den Herren am Campingplatz an. Immerhin hatten sie den Weg zurück doch noch gefunden.





Torte gut, alles gut...
... aber bitte mit Sahne!
(eigenhändig mit diesem Schneebesen geschlagen)

Thursday, September 5, 2019

Tag 12: 21. August 2019: Regenentenspielseeruhetag

Tag 12: 21. August 2019

Regenentenspielseeruhetag


Dieser Tag durfte sich ganz in Ruhe vor sich hin entwickeln. Wir sind vermutlich irgendwann aufgestanden (Markus sogar ganz sicher, denn er wandelte auf meinen Spuren von gestern, rund um den Vittsjön). Dann gab´s einen Kaffee, anschließend höchstwahrscheinlich noch einen. Ich erinnere mich, Regen gehört zu haben. Um welche Zeit das war? Keine Ahnung. Ich hatte bis dahin jedenfalls noch keinen Fuß vor den Wohnwagen gesetzt.
Wo waren eigentlich die Kinder? Alles so ruhig...ach, werd scho alles passen.
Mich lockte schließlich ein eigenartiges Geräusch vor die Tür. Der Regen hatte aufgehört und - ich muss tatsächlich lange nicht hier gewesen sein - ein munteres kleines Bächlein floss direkt neben uns in Richtung See.
In eben diesem kühlen Bächlein kneippten die Entendamen, die uns schon gestern Abend begrüßt hatten. Sie traten das Wasser nicht nur, sie schnatterten mit ihren Schnäbeln darin herum in Erwartung frischer Leckerbissen. Dieses hoch frequente "Wasserschnattern" war es, das ich gehört hatte.

Bach wieder weg, Ente bei mir
Mein größter Ausflug heute führte bis zum Servicehaus und wieder zürück. Das reichte immerhin, um den vormittäglichen Aufenthaltsort unserer Kinder in Erfahrung zu bringen. Die hatten stundenlang einen Heidenspaß auf dem kleinen Spielplatz. 
Selbst als ein einigermaßen starkes Gewitter am Vormittag herunter kam, tauchten sie nicht auf. Ich machte mir beinahe Gedanken...ging es ihnen gut? Wo hatten sie sich unterstellen können? Hatten sie Angst vor Blitz und Donner?
Die Auflösung: zum Essen tauchten bestens gelaunte Kinder auf, die auf die Frage, wie sie denn das Gewitter verbracht hätten, nur meinten: mei, wir haben uns halt untergestellt im Kletterturm. Einer unten, einer oben. Angst? Nö. Warum? War doch lustig.

Die Gesichter angesichts der Menüfolge zum Mittagessen ließen auf einen plötzlichen Humorverlust schließen. Glücklicherweise handelte es sich bei der gemeinschaftlichen Nahrungsaufnahme um eine zeitlich begrenzte Aktion.

"Das soll ein Mittagessen sein?"

Und dann war sogar das Essen lustig

Am Nachmittag wiederholte sich das Programm in gewisser Weise. Kaffee. Den Ausflug zum Servicehaus (spülen, Klo) strategisch gut planen. Vielleicht ein Schläfchen?
Die Kinder hatten sich für den Nachmittag die Felsen am Seeufer ausgsucht und bauten dort ihre Behausungen weiter aus. Schilfdurchgänge zwischen den Räumen, ein Dach, Mini-Schirmchen als Deko. Sie waren schwer beschäftigt und erst nach Einbruch der Dämmerung wieder aus dem Unterholz hervor zu locken.

Ein echtes Schmankerl, dieser Baugrund. Nach links verzweigt sich Ferdi´s Appartment, rechts erstrecken sich die von Luzia bewohnten Räumlichkeiten.

Dieser "Regenentenspielseeruhetag" war wunderbar entspannend, unkompliziert, ohne Programm und dennoch keineswegs langweilig. 
Und: es war der letzte Tag mit einem 6-jährigen Sohn! 

Tag 16: 25. August 2019: Doch noch Göteborg

Tag 16: 25. August 2019 Doch noch Göteborg Die letzten Tage an der Westküste waren unglaublich schön und wir hätten natürlich noch bl...