Thursday, September 5, 2019

Tag 12: 21. August 2019: Regenentenspielseeruhetag

Tag 12: 21. August 2019

Regenentenspielseeruhetag


Dieser Tag durfte sich ganz in Ruhe vor sich hin entwickeln. Wir sind vermutlich irgendwann aufgestanden (Markus sogar ganz sicher, denn er wandelte auf meinen Spuren von gestern, rund um den Vittsjön). Dann gab´s einen Kaffee, anschließend höchstwahrscheinlich noch einen. Ich erinnere mich, Regen gehört zu haben. Um welche Zeit das war? Keine Ahnung. Ich hatte bis dahin jedenfalls noch keinen Fuß vor den Wohnwagen gesetzt.
Wo waren eigentlich die Kinder? Alles so ruhig...ach, werd scho alles passen.
Mich lockte schließlich ein eigenartiges Geräusch vor die Tür. Der Regen hatte aufgehört und - ich muss tatsächlich lange nicht hier gewesen sein - ein munteres kleines Bächlein floss direkt neben uns in Richtung See.
In eben diesem kühlen Bächlein kneippten die Entendamen, die uns schon gestern Abend begrüßt hatten. Sie traten das Wasser nicht nur, sie schnatterten mit ihren Schnäbeln darin herum in Erwartung frischer Leckerbissen. Dieses hoch frequente "Wasserschnattern" war es, das ich gehört hatte.

Bach wieder weg, Ente bei mir
Mein größter Ausflug heute führte bis zum Servicehaus und wieder zürück. Das reichte immerhin, um den vormittäglichen Aufenthaltsort unserer Kinder in Erfahrung zu bringen. Die hatten stundenlang einen Heidenspaß auf dem kleinen Spielplatz. 
Selbst als ein einigermaßen starkes Gewitter am Vormittag herunter kam, tauchten sie nicht auf. Ich machte mir beinahe Gedanken...ging es ihnen gut? Wo hatten sie sich unterstellen können? Hatten sie Angst vor Blitz und Donner?
Die Auflösung: zum Essen tauchten bestens gelaunte Kinder auf, die auf die Frage, wie sie denn das Gewitter verbracht hätten, nur meinten: mei, wir haben uns halt untergestellt im Kletterturm. Einer unten, einer oben. Angst? Nö. Warum? War doch lustig.

Die Gesichter angesichts der Menüfolge zum Mittagessen ließen auf einen plötzlichen Humorverlust schließen. Glücklicherweise handelte es sich bei der gemeinschaftlichen Nahrungsaufnahme um eine zeitlich begrenzte Aktion.

"Das soll ein Mittagessen sein?"

Und dann war sogar das Essen lustig

Am Nachmittag wiederholte sich das Programm in gewisser Weise. Kaffee. Den Ausflug zum Servicehaus (spülen, Klo) strategisch gut planen. Vielleicht ein Schläfchen?
Die Kinder hatten sich für den Nachmittag die Felsen am Seeufer ausgsucht und bauten dort ihre Behausungen weiter aus. Schilfdurchgänge zwischen den Räumen, ein Dach, Mini-Schirmchen als Deko. Sie waren schwer beschäftigt und erst nach Einbruch der Dämmerung wieder aus dem Unterholz hervor zu locken.

Ein echtes Schmankerl, dieser Baugrund. Nach links verzweigt sich Ferdi´s Appartment, rechts erstrecken sich die von Luzia bewohnten Räumlichkeiten.

Dieser "Regenentenspielseeruhetag" war wunderbar entspannend, unkompliziert, ohne Programm und dennoch keineswegs langweilig. 
Und: es war der letzte Tag mit einem 6-jährigen Sohn! 

2 comments:

  1. Ich hab jetzt den Beitrag 2x gelesen, aber nicht die Stelle gefunden, wo sich die Mädels von den Jungs trennen, wie Du es auf der Karte vom gestrigen Beitrag angekündigt hattest. Was war damit gemeint? Ansonsten: seeehr gemütlicher Tag!

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  2. Haha, ich Depp! Gut beobachtet - hätte dann wohl besser "übermorgen" heißen sollen auf der Karte. Am 22.August kommt die Auflösung ;)

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