Tag 10: 19. August:
Astrid Lindgren Värld, Vimmerby
----------------------------------------------- ACHTUNG: BILDERFLUT! --------------------------------------------
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| Hotel "Den Lilla Staden" (die winzige Stadt) gleich neben der Astrid Lindgren Värld in Vimmerby |
Der Morgen begrüßte uns mit idealem Wetter für den Besuch eines Vergnügungsparks! Der Regen hatte aufgehört, die Sonne war heraus gekommen und sollte den ganzen Tag nur ab und an von Wölkchen oder kurzen Schauern abgelöst werden.
Wir entschlossen uns, das Frühstücksbuffet des Parkes zu buchen. In einem sehr hübschen Raum mit liebevoller Dekoration füllten wir uns die Mägen und der Blick durch die Fenster in den Park hinein steigerte die Vorfreude.
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| Geniales Kinderbuffet, jeder Zwerg kommt ran ans Brot |
Zunächst hatten wir gar nicht begriffen, dass der Frühstückssaal direkt an den Park grenzte. Die Kinder marschierten, als sie satt waren, einfach raus "zum Spielplatz". Erst als ich ihnen folgte und mir plötzlich so Einiges sehr bekannt vorkam vom letzten Besuch, war mir klar, dass wir einen Schleichweg gefunden hatten.
Wir mussten nochmal zum Wohnwagen zurück, uns für den Tag fertig machen und die Eintrittskarten hatten wir eh schon gestern erstanden, marschierten also zu einem Zeitpunkt zum offiziellen Ausgang hinaus, als sich die Besucher vor den Eingängen gerade so richtig zu stauen begannen.
Aber dann starteten auch wir in die bunte, lustige, spannende und phantasievolle Welt von Astrid Lindgren.
Luzia hatte sogar noch ein paar Erinnerungen an den ersten Besuch vor sechs Jahren! Unser Plan für heute war es, ein paar der damaligen Schnappschüsse nach zu stellen, und das ging gleich nach dem Eingang vor der Tankstelle der Blomgrens aus den "Lotta aus der Krachmacherstraße" Geschichten los.
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| Unsere Süßen damals und heute vor Blomgrens |
Rechts führt der Weg durch die Krachmacherstraße, vorbei an Tante Bergs Haus und natürlich an Lottas Haus. Es gibt eine Post, und sogar eine Polizeistation mit Gefängnis.
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| ... mit gerade noch freier Zelle |
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| Polizeistation ... |
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| Der Kaffee ist fertig! Haus in der Krachmacherstraße |
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| Ausgangs der Krachmacherstraße |


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| Bertils Zimmer wurde neu eingerichtet und frisch gestrichen seit 2013 |
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| Den Blick hat Ferdi wieder gut hinbekommen |
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| Hmmm, Luzi hat wohl einen Teil des Zauberwortes vergessen... |
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Dieser Parcours zog sich entlang des Weges, verzweigte sich, kam wieder zusammen und machte nicht nur den Kindern Spaß!
Wir spazierten durch eine Miniaturstadt, die "winzige kleine Stadt", mit deatailgetreu nachgebauten Häusern, Plätzen, Geschäften, zauberhafter Miniatur-Schaufensterdekoration z.B. des Bonbonladens und der Schneiderei.
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| Der Süßigkeitenladen ist nach wie vor anziehend |
Und von hier aus konnten wir schon allerlei Geräusche aus Richtung der Villa Villekulla (Villa Kunterbunt) hören. Dort machte Pippi schon vor der Vorstellung Faxen mit den Besuchern.
Erst unmittelbar vor Beginn einer Vorstellung verlässt man die Villa und den Schiffsanleger der Hoppetosse, Pippi ist da schon ne Weile zwischen den Besuchern unterwegs, meist von Kindern umringt.
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| Pippi und ihr Papa vor der Villa Kunterbunt |
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| Hier hat sich auch ein Pirat zu ihr gesellt |
Man ist im Grunde immer mittendrin, die Charaktere bewegen sich auch durchs Publikum, man sitzt auf Stufen oder auf dem wetterfest mit gar nicht mal hässlichem Kunstrasen ausgelegten Boden.
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| Ein Muss war der erneute Ritt auf dem kleinen Onkel! |
Alle Vorstellungen sind ausschließlich in schwedischer Sprache. Das klingt zunächst eigenartig. Durch die Bekanntheit der Charaktere und Geschichten kann man jedoch problemlos folgen. Und bei kleinen inhaltlichen Defiziten gibt es sicher ein Kind, das einem auf die Sprünge hilft. Luzi beispielsweise, inzwischen eine Bewunderin von Ronja Räubertochter, kannte die Clanmitglieder und ihre Verwandtschaftsverhältnisse alle wie aus dem effeff. Die Mattisburg hatten wir beim letzten Besuch nur gestreift, heute verpassten wir kaum eine Aufführung und erkundeten sie bis in den letzten Winkel und Durchschlupf. Neben Ronja war auch Pippi nach wie vor populär, die schnellste Verbindung von der Villa zur Burg wurde von uns intensivst frequentiert.
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| Die wunderschöne Kulisse der Mattisburg, hier gerade ein Gelage von Ronjas Familie nach erfolgreichem Beutezug |
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| Ronja und Birk, am Ende des Tages endlich vereint, nachdem sich ihre Familien versöhnt haben. |
Den aller schönsten Moment in der Burg erlebten wir während einer kurzen Regenpause. Die Darsteller hatten sich noch unter die in der Burg herum streifenden Besucher gemischt und es wurden Fotos von kleinen Fans und deren Idolen gemacht.
Der Regen wurde stärker, alles drängte sich im Trockenen um den großen Tisch im Saal der Burg. Die Darsteller waren bester Laune, sangen noch einmal die Lieder aus den Vorstellungen und stimmten schließlich ein wunderschön melancholisch klingendes Schlaflied an. Ganz still war es, jeder lauschte den schönen Stimmen und genoss diesen spontanen Moment, den wir dem Regen zu verdanken hatten.
Das Lied heißt "Vargsången" (Wolfslied) und ist ein Schutzlied, das Lovis ihrer Tochter Ronja vorsingt.
Vargsången
Ronja und ihre Mutter Lovis, Vater Mattis ist am rechten Bildrand ab und an auch zu sehen (und sogar Papa Markus).
Im Vordergrund von hinten Birk und sein Papa Borka, links am Bildrand Birks Mama Undis.
Der Regen wurde stärker, alles drängte sich im Trockenen um den großen Tisch im Saal der Burg. Die Darsteller waren bester Laune, sangen noch einmal die Lieder aus den Vorstellungen und stimmten schließlich ein wunderschön melancholisch klingendes Schlaflied an. Ganz still war es, jeder lauschte den schönen Stimmen und genoss diesen spontanen Moment, den wir dem Regen zu verdanken hatten.
Das Lied heißt "Vargsången" (Wolfslied) und ist ein Schutzlied, das Lovis ihrer Tochter Ronja vorsingt.
Ronja und ihre Mutter Lovis, Vater Mattis ist am rechten Bildrand ab und an auch zu sehen (und sogar Papa Markus).
Im Vordergrund von hinten Birk und sein Papa Borka, links am Bildrand Birks Mama Undis.
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| Da hat sich Oberräuber Mattis den Ferdi geschnappt. Am nächsten Morgen traf Markus den Mattis im Supermarkt um die Ecke bei einem weiteren Raubzug, |
Bei Emil (Michl) in Katthult schauten wir vorbei, als er der armen Lina einen schmerzenden Zahn zog.
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| Der Hof Katthult und Emil (Michl) hoch zu Roß |
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| Die bedauernswerte Lina bei einem weiteren Versuch, den schmerzenden Zahn los zu werden |
Karlsson vom Dach mit der wandelbaren Kulisse, dem Küchenschrank mit Durchschlupf, seinem kleinen Häuschen hoch auf dem Dach mit dem g´scheiden Verhau drinnen statteten wir ebenfalls einen Besuch ab.
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| Karlsson vom Dach. Oben ganz links auf dem Dach das gelbe Häuschen ist sein Heim. |
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| Nach der Vorstellung wird erforscht, wie Karlsson aus dem Küchenschrank, in dem er eingesperrt wurde, entkommen konnte. |
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| Rundherum ist die Kulisse ein wunderbarer Spielplatz. |
Und dann entdeckten wir Saltkråkan, hier als Café ein Bestandteil des Parkes. Die Geschichte von Pelle und seiner lustigen Familie, die ihren Sommer auf der Schäreninsel Saltkråkan verbringt und dort die kleine Tjorven mit ihrem Bernhardiner Bootsmann und die anderen Inselbewohner kennen lernt, hatte uns Dank Claudia von Anfang an durch diesen Urlaub begleitet. Vor dem Schlafen gehen las ich fast jeden Tag im Bett ein Kapitel vor, während sich die Kinder an mich kuschelten und auch Markus lauschte, sofern er nicht schnell einnickte. Dies fiel immer am kommenden Abend auf, wenn er den Anschluss ans Geschehen nicht mehr finden konnte.
Saltkråkan bot neben dem Café auch noch eine Fahrt in kleinen Wägelchen durch nachgestellte Kulissen der auch verfilmten Geschichte. Durchs Zappendustere ging es da, nach und nach tauchten Szenen mit den lebensgroßen Figuren auf und verschwanden wieder. Den "roten Faden" stellte Malin dar, Pelles große Schwester, die all die Erlebnisse der Familie in ihrem Tagebuch festhält und, als inzwischen alte Frau, nun daraus liest und die Geschichten wieder lebendig werden lässt. Fotos habe ich hiervon leider keine guten machen können.
Für alle, die dieses Buch noch nicht kennen, möchte ich hiermit eine klare Empfehlung aussprechen. Es bringt einen zum lachen und weinen, ist weise, auch mal hart, und dabei immer in diese wunderbare Sicherheit eingebettet, die zu den Geschichten von Astrid Lindgren gehört und einem das Vertrauen gibt, dass am Ende alles gut wird.
"Manchmal ist es so, also ob das Leben einen seiner Tage herausgriffe und sagte: "Dir will ich alles schenken! Du sollst solch ein rosenroter Tag werden, der im Gedächtnis leuchtet, wenn alle anderen vergessen sind."
Astrid Lindgren
(aus: Ferien auf Saltkråkan)



































oh das klingt ja wunderbar, Euer Tag in der Astrid Lindgren-Welt. Und die Vorher-Nachher-Fotos sind der Hit!
ReplyDeleteMuss da hin!!!!
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